Filmvorführung „Vessel“ und Solikneipe

https://tacker.fr/node/9333

Zusammen mit dem aka-Filmclub präsentieren wir euch den Dokumentarfilm „Vessel“ über die women on waves und ihren Kampf für legale und sichere Abtreibungen.
(Englisch mit deutschen Untertiteln)

Anschließend zum Film gibt es in der Soli-Kneipe des aka-Filmclub die Möglichkeit zum Austauschen, Vernetzen oder einfach gemeinsam Rumhängen.

Einlass ab 18:30

Filmstart: 19:00

Corona-Hinweis: Im Strandi gilt 2G, bitte macht vorher – wenn möglich – gerne noch einen Schnelltest. Zudem können wir nur eine begrenzte Menge an Menschen einlassen, daher wird es einen Einlassstopp geben.

About the film:

Vessel begins with a young doctor who lived by the sea, and an unlikely idea.  Rebecca Gomperts, horrified by the realities created by anti-abortion law around the world, felt compelled to challenge this.  

Her method: to provide abortions on a ship in offshore waters. Her project, Women on Waves, begins as flawed spectacle, a media frenzy, faced with governmental, religious, and military blockades.  But with each setback comes a more refined mission, until Rebecca has the revelation that she can use new technologies to bypass law – and train women to give themselves safe abortions using WHO-sanctioned protocols with pills. We witness the creation of an underground network of emboldened, informed activists, working at the cutting edge of global reproductive rights, who trust women to handle abortion themselves.

Vessel is Rebecca’s story: one of a woman who heard and answered a calling, and transformed a wildly improbable idea into a global movement.

Vessel premiered at South by Southwest Film Festival in 2014, winning the Audience Award for Documentary in Competition and a Special Jury Award for Political Courage. The film was released theatrically in New York, and went on to screen at over 230 festivals and community screenings worldwide. Additional awards include the inaugural Peter Wintonick Award from Sheffield DocFest, the Adrienne Shelly Excellence in Filmmaking Award, the Moving Mountains Honorable Mention from Mountainfilm in Telluride, the Calgary Underground Audience Choice Honorable Mention, and the SIMA Lens to Action Jury Award. 

Vessel is available on Netflix streaming in 30 countries, and across international video-on-demand platforms.

Solidarity City Freiburg lädt ein zur Apericena!

https://tacker.fr/node/9247
Ein Hoch auf die Solidarität!

Seit Anfang 2017 setzt sich unsere Initiative Solidarity City Freiburg schon für ein solidarische Stadt ohne Abschiebungen ein. Am Samstag wollen wir Dich zu unserer ersten öffentlichen Veranstaltung seit Beginn der Pandemie einladen: unserer Apericena!* Bei einem Gläschen Solidarity-City-Wein, italienischen Spezialitäten und Musik im Grether-Hof kommen wir mal wieder zusammen, können Pläne schmieden für die solidarische Zukunft oder auch nur ein Schwätzchen halten. Beim Stöbern am Infotisch oder im Gespräch an der Bar kannst Du mehr über Solidarity City erfahren und was in Freiburgs Zivilgesellschaft so passiert, unter der Linde spielen ausgesuchte Bands und im Biergarten und Innenhof wird es zahlreiche Feuerchen geben, an denen man sich wärmen kann. Lassen wir dieses Jahr auf einem schönen Akkord ausklingen, um mit neuem Tatendrang Freiburg zu einer solidarischeren Stadt werden zu lassen.

Wir freuen uns auf Dich!

Solidarity City Freiburg

Lineup unter der Linde:

Mestruenation (Zuckerschnutenpunk-Duo aus Freiburg)

Antinational Skiffle-Team (Folk/Americana/Skiffle aus Freiburg)

Vego Jazzmin Mash (Grunge/Indietronics aus Köln)

Schalako (rhythm&trash-Trio aus Freiburg)

Hörproben:

https://vegojazzminmash.bandcamp.com/

Solidarity-City-Wein:

https://www.weingut-andreas-dilger.de/

Info:

https://solidarity-city.eu/de/city/freiburg/

Kontakt:

freiburg@solidarity-city.eu

Einlass ist schon ab 17:30 und zwar mit 3G! Bring Dein Zertifikat (geimpft/genesen) mit und komm am besten frisch getestet. Der Eingang ist an der Adlerstraße!

*Apericena, das ist Aperitif und Abendessen („cena“) zusammen.

ALLES IST EINS. AUSSER DER 0

https://tacker.fr/node/9067
https://allesisteins.film/

ALLES IST EINS. AUSSER DER 0. erzählt eine Geschichte digitaler Subversion: vom exklusiven Club zu einer Instanz, die heute bei allen Fragen der Netzpolitik zu Rate gezogen wird. Der Dokumentarfilm von Klaus Maeck und Tanja Schwerdorf setzt der bekanntesten deutschen Hackervereinigung ein stilsicheres, kraftvolles und würdiges Denkmal. Selten hat man ein so eindringliches Portrait über Zeitgeist-Pioniere gesehen, deren Weitblick für die Gegenwart so beeindruckend wie bereichernd ist.

Wann: 22. September 2021, 20 Uhr
Wo: Grethergelände
Eintritt gegen Spende

Keine Lager – nirgendwo!

Filmpremiere, Information und Austausch zur Lagerpolitik in Freiburg

https://tacker.fr/node/8936

19.00 – Filmpremiere – ‘LEA: Stimmen aus dem Lager’ [Dokumentation/Freiburg/2021] (23 min.)

19.30 – Fragen, Input & Diskussion mit LEA-Bewohner*innen & LEA-Watch

20.00 – Kesha Niya Soli-Kneipe mit kleinem Input zu Kesha Niya (No Border-Küche in Italien/Frankreich)

Macht euch auf und kommt zum EkiB-Soliabend mit Information, Austausch und Kneipe im Strandcafe!

Die Zahl der Menschen auf der Flucht, war noch nie so hoch wie heute – Tendenz steigend. Diese Entwicklung wird maßgeblich von der kapitalistischen Logik des globalen Nordens vorangetrieben. Doch der Diskurs hierzulande wird hauptsächlich davon bestimmt, Geflüchtete zu Objekten zu machen, die in Lagern untergebracht werden und die es zu verteilen oder an den Grenzen der Festung Europa aufzuhalten gilt. Dem möchten wir als Klimagerechtigkeitsbewegung entschlossen entgegentreten. Wir sagen: Keine Lager, nirgendwo!

Wir laden zur Premierenfeier des Dokumentarfilms “LEA – Stimmen aus dem Lager” und zu Information und Austausch mit LEA-Bewohner*innen und LEA-Watch ein. Im Anschluss gibt es kühle Getränke. Die Einnahmen gehen an das Kollektiv Kesha Niya, eine Graswurzelorganisation die Migrant*innen an der französisch-italenischen Grenze solidarisch unterstützt.

Hinweis: Bitte kommt mit (wenn möglich medizinischer) Maske und beachtet die 3Gs (Getestet, Geimpft, Genesen).

Eine Veranstaltung in Kooperation von EkiB Freiburg und LEA Watch Freiburg

Hintergrund zur Dokumentation:

Was bedeutet es in einem Flüchtlingsheim zu leben? In der Lörracher Straße in Freiburg liegt die Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete (LEA). Das Leben dort ist geprägt von Kontrollen, Unsicherheit, und Fremdbestimmung. In dieser filmischen Dokumentation kommen Bewohner zu Wort, die sich für bessere Lebensbedingungen einsetzen. Es wird eine Momentaufnahme gezeichnet von einer sozialen Bewegung in Freiburg, die für ein selbstbestimmtes Leben und Wohnen und gegen Massenunterkünfte eintritt. Sie fordern: Ein gutes Wohnen für alle – unabhängig vom Aufenthaltsstatus.

What does it mean to live in a refugee camp? The initial reception center for refugees (LEA) is located in Lörracher Straße in Freiburg im Breisgau. Life there is characterized by controls, insecurity and heteronomy. In this documentary, LEA residents who are campaigning for better living conditions share their experiences and insights of life in the LEA and violations of their basic rights. It is a snapshot of a social movement in Freiburg, which stands up for a self-determined life and housing and against mass accommodations. They demand: Good housing for all – regardless of residence status.

Qu’est-ce que ca signifie de vivre dans un foyer de réfugiés? Le centre de premier accueil pour les réfugiés (LEA) à Freiburg en Brisgau est situé dans la Lörracher Straße. La vie y est caractérisée par les contrôles, l’insécurité et l’hétéronomie. Dans ce film, les résidents de ce centre qui font une campagne pour ameliorer les conditions de vie la dedans, ont la parole. Le film montre un instantané d’un movement social à Freiburg, qui s’engage pour une vie et un logement autodéterminé et contre les logements de masse. Ils/Elles demandent: Un bon logement pour tous – quel que soit le statut de résidence!

Enthüllung des Mahnmals für Zwangsarbeit

Link: https://www.twitch.tv/radiodreyeckland

GretherKultur und Radio Dreyeckland enthüllen am Samstag, 1. Mai das Mahnmal auf dem Grethergelände als Teil des großen Erinnerungsprojekts im Rahmen des Freiburger Stadtjubiläums. Das Mahnmal erinnert an die Zwangsarbeiter*innen, die unter dem Nationalsozialismus in der damaligen Grether‘schen Fabrik zur Arbeit gezwungen wurden. Die einstmalige Eisengießerei und Maschinenfabrik produzierte im Nationalsozialismus vermutlich Waffen und Militärbedarf. Weit mehr Menschen als die 60 namentlich bekannten wurden zwischen 1941 und 1945 auf dem Grethergelände als Zwangsarbeiter*innen eingesetzt. Einer von ihnen, Roman Kowalczyk, wurde im November 1942 im Konzentrationslager Neuengamme ermordet.

Programm Enthüllung Mahnmal

Musik: Wolfgang Fernow (Kontrabass) und Mike Schweizer (Saxophon)
Begrüßung: RDL/GretherKultur
Grußwort: Christoph Kulessa / Maximilian Kolbe-Werk
Vortrag zur Zwangsarbeit im Grethergelände: Maxilene Schneider / Autorin: „NS-Zwangsarbeit auf dem Freiburger Grethergelände – Ausschnitt eines öffentlichen Massenverbrechens“ 2020
Enthüllung des von Dieter Kaufmann gestalteten Mahnmals
Enthüllung des Banners mit den Lesung der Namen: Renate Obermeier & Heinzl Spagl


Den Anstoß für das Mahnmal gab ein Projekt im Rahmen des Freiburger Stadtjubiläums, das sich u. a. mit der Geschichte des Stadtviertels Sedanquartier / Im Grün befasste. In diesem Rahmen wurde Mitte April 2021 auch die Ausstellung „GrundRisse – Ein Quartier im Umbruch“ mit 15 Stationen eröffnet.

Bereits Ende des vergangenen Jahres wurde eine vom Grethergelände in Auftrag gegebene und von der Historikerin Maxilene Schneider durchgeführte Recherche zur Zwangsarbeit abgeschlossen. Das Ergebnis ist im jos fritz-Verlag als Broschüre unter dem Titel „NS-Zwangsarbeit auf dem Freiburger Grethergelände – Ausschnitt eines öffentlichen Massenverbrechens“ erschienen.

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