Stellungnahme zu den Ereignissen am 8. März 2024 im Grethergelände in Freiburg

Ausschluss von autoritären Gruppen

Betrifft: Frauenkollektiv Freiburg, Antifaschistischen Konsens Freiburg (AK79), Solidaritätsnetzwerk Freiburg (solinetzfreiburg), Internationale Jugend Freiburg (IJ), Palästina Spricht Freiburg

Das Grethergelände stellt unterschiedlichsten politischen Gruppen mit linker Ausrichtung Räume zur Verfügung. Innerhalb dieser Strukturen ist das Strandcafé ein prominenter Raum, der kostenlos genutzt werden kann, und in Rücksprache mit dem Plenum des Grethergeländes mit Leben und Inhalt gefüllt wird. Auf dem Gelände und im Strandcafé lehnen wir Veranstaltungen von Parteien, religiösen,rechten, autoritären und diskriminierenden Strukturen und das Zeigen von Nationalflaggen grundsätzlich ab.

In Absprache mit einer Strandcafé-Gruppe wollte das Frauenkollektiv im Rahmen des 8. März 2024 im Strandcafé ein Kulturprogramm, Küche für Alle (Küfa) und Cocktails anbieten. Nur wenige Tage vor der geplanten Veranstaltung ist uns aufgefallen, dass bei einer anderen Veranstaltung mit besagter Gruppe zuvor getroffene Absprachen, auch insbesondere inhaltlicher Art, nicht eingehalten worden waren. Auf Grundlage dieser Erfahrung haben wir uns deshalb entschieden, nur die Küfa zuzulassen. Unser Vertrauen reichte nicht aus, das Kulturprogramm stattfinden zu lassen. Das ist der Gruppe auch so
kommuniziert worden, und wurde von der Gruppe angenommen. Kurzfristige Versuche, inhaltliche Fragen zum Kulturprogramm zu klären, konnten wir aus zeitlichen Gründen innerhalb unserer Strukturen nicht bearbeiten. Entgegen aller zuvor getroffenen Absprachen und gegen unseren Widerstand hat die Gruppe dann ihr Kulturprogramm durchgesetzt, wobei sie augenscheinlich von anderen Gruppen unterstützt wurde.

Angesichts zahlreicher, zuweilen hitziger Auseinandersetzungen zwischen Einzelpersonen ist es an diesem Abend nicht gelungen, die Situation konstruktiv zu klären. Was dann aber folgte, war eine üble Hetzkampagne auf Instagram gegen das Grethergelände, in der wir auch als „Nazis“ beschimpft wurden, was letztlich zu einem Sprayangriff auf die Fassade des Strandcafés führte. Anders gesagt: am Morgen waren wir noch Kooperationspartner:innen, später dann „linke Faschisten“.

Konflikte auf eine solch polemische und reißerische Art in den sozialen Medien weiterzuführen, halten wir nicht nur für extrem destruktiv, sondern empfinden es auch als schweren Vertrauensbruch. Durch dieses Verhalten hat sich diese Gruppe für die Nutzung des Geländes komplett diskreditiert. Gleiches gilt für mit ihnen personell und organisatorisch eng verbundene Gruppen und Organisationen, oder solche, die diese hetzerischen und beleidigenden Posts geteilt haben. Auch wer mehrfach Kommentare unter seinen öffentlichen Äußerungen duldet, bzw. unkommentiert stehen lässt, in denen wir als
Faschist:innen verunglimpft werden, hat sich als Kooperationspartner:in disqualifiziert. Dazu gehören Palästina spricht Freiburg, Antifaschistischer Konsens Freiburg (AK79), Internationale Jugend Freiburg und Solidaritätsnetzwerk Freiburg. Zumindest bei den letzten Dreien ist bekannt, dass sie als Vorfeldorganisationen des Kommunistischen Aufbaus gesehen werden können und damit einen autoritären Politikstil verfolgen.1 Dazu passt unser Eindruck, dass sich das Frauenkollektiv und personell überlappende Gruppen explizit auf eine Eskalation an diesem Abend des 8. März vorbereitet haben. Für uns gibt es keine gemeinsame politische Basis mehr und auch keine Grundlage für weitere Kooperationen mit diesen Gruppen auf dem Grethergelände.

Wir sind enttäuscht und erschüttert, dass unsere Entscheidungen und Strukturen unterlaufen und wir anschließend als zu bekämpfendes Feindbild aufgebaut wurden. Dennoch werden wir es uns auch in Zukunft nicht nehmen lassen, unsere linken Frei- und Schutzräume vertrauensvoll zur Verfügung zu stellen, um auch weiterhin die politische Arbeit und Vernetzung linker Gruppen zu ermöglichen.

Grethergesamtplenum, 25. März 2024

  1. https://www.nd-aktuell.de/artikel/1179895.autoritaer-kommunistische-gruppen-neue-k-gruppen-die-avantgarde-von-vorgestern.html ↩︎

erogeneZone – ein Sexshop als Nachbarin*

wir begrüßen nach einem famosen Eröffnungstag unsere neuen Nachbarn von der erogenen Zone auf dem Grether Gelände.
Queer feministisches Sexshop- und Bildungskollektiv : erogeneZone Freiburg
https://erogene-zone.org/
https://www.instagram.com/erogene_zone_fr/

Yeah! Wir haben eröffnet!

Ab sofort findest du unsere ‘erogene Zone’ auf dem Grethergelände, Adlerstraße 12 in Freiburg.

Dort gibt es einen großen stufenlos-berollbaren Verkaufsraum, wo ihr die Produkte alle anfassen und euch beraten lassen könnt. Außerdem haben wir einen Workshopraum für alle möglichen Themen rund um (A)Sexualität, Beziehung und Körper. Der Workshopraum wird bald über einen Hublift erreichbar sein – daran arbeiten wir noch. Im Moment gibt es 4 Stufen (kein Geländer) zu überwinden.

Wir freuen uns auf deinen Besuch! 

Halloween 2023 auf dem Grether

am 31.10. ab 17h an der Feuertonne zu Punsch und Met auf dem Grether Gelände – Halloween. Bringt mit wer euch und uns freude bereitet und kommt gern passend eingekleidet.

1000 Kilometer Süden – Walter Jungwirth liest aus seinem Buch

heute am frühen Abend im mit dem @codierung

1000 Kilometer Süden – Walter Jungwirth liest aus seinem Buch

Walter Jungwirth, Langstreckenradfahrer am 5. Mai 2023 um 19:00 im Rahmen des Radfrühlings

Jungwirth ist ein Fan des Bikepacking – mit minimalistischem Gepäck möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Neben seinen Erlebnissen auf der Straße, den steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten, erzählt …

https://www.radfruehling.de/index.php/veranstaltung/vortrag-1000-kilometer-sueden-walter-jungwirth-liest-aus-seinem-buch/


https://www.radfruehling.de/index.php/veranstaltung/vortrag-1000-kilometer-sueden-walter-jungwirth-liest-aus-seinem-buch/

Die Ästhetik des Widerstands

Am Samstag gibts ab 12h Kuchen und Kaffee im Strandcafe … und ab 16h dann “Die Ästhetik des Widerstands” von #peterweiss , ein Stück politische Kunstgeschichte als sichtbares Hörspiel.

Workshop Mietenkampf: Stadtpolitik von Unten – Organizing als Strategie : 29.4. ab 17h

Workshop Mietenkampf: Stadtpolitik von Unten - Organizing als Strategie : 29.4. ab 17h

Zu hohe Mietpreise, zu wenig bezahlbarer Wohnraum! In Zeiten von Krisen und Inflation gilt es umso mehr, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und Menschen zu unterstützen, die besonders stark von Preissteigerungen betroffen sind. Auch in Freiburg haben in den letzten Monaten unter den Slogans “Preise runter” oder “Genug ist Genug” wichtige Protestaktionen stattgefunden. Wie aber kann es gelingen, wirklich nachhaltig und aus der Betroffenen-Perspektive auf eine solidarische Sozial- und Stadtpolitik hinzuwirken?

Die AG “Zusammen aktiv werden” des Freiburger Mietenbündnis hat hierzu einen Plan entwickelt und ist seit 1,5 Jahren damit beschäftigt, Mieter*innen in Freiburg-Weingarten zu organisieren.
Wir laden euch ein, mit uns über die Methode des Community Organizings zu sprechen und zu diskutieren, inwiefern diese geeignet ist, Sozialpolitik in Freiburg mitzugestalten. Nach dem Workshop gibt es noch Kneipe und Drinks.

Am 29.4.23 von 17-19 Uhr im Strandcafe, anschließend Kneipe.

Wir freuen uns sehr über interessierte Menschen!! 🙂

https://tacker.fr/node/11482

Das gute Leben organisieren: unkommerziell und selbstverwaltet

in den 1. Mai in und um das Grether Gelände und im Grün/Viertel.
am 30.4. ab 20h mit Musik in der Nähe vom Strandcafe, schwerer Gitarrensound mit https://venuswhitehill.com/sound/ ab 20h und später DJ und Rhythmus
… am 1. Mai selbst ab 14:30 im ganzen Viertel : Das gute Leben organisieren: unkommerziell und selbstverwaltet

1. Mai Plakat Freiburg im Grether/Grün 2023

1. Mai 2023 // Politisches und selbstorganisiertes Straßenfest im Grün

Belfortstraße/Adlerstraße
Beginn 14:30 Uhr
Ende 22:00 Uhr

Programm:
+ Infostände politischer Basisinitiativen und Gruppen
+ viel Essen & Trinken + Kinderspaß
+ Bühne Belfortstraße: Redebeiträge & Bands im Wechsel
+ Hip-Hop-Jam Adlerplatz: Rapper:innen, DJs & Redebeiträge
… und vieles mehr!

Das Straßenfest zum 1. Mai im Grün ist seit vielen Jahren selbstverwaltet und wird von verschiedenen Gruppen und Initiativen organisiert.

Das Straßenfest wird das, was wir draus machen! Wenn du Lust hast etwas zu braten, eine Sitzecke aufzubauen, beim Aufräumen zu helfen oder andere Leute zu schminken, dann mach es. DIY willkommen, Aufbau ab ca. 12:00 Uhr.
Bedenke jedoch: Auf dem Straßenfest ist kein Platz für kommerzielle Anbieter:innen. Es ist ein Raum für solidarisches Zusammensein. Das gute Leben organisieren: unkommerziell und selbstverwaltet!

Auf dem Fest sind alle Besucher:innen willkommen und sollen sich wohlfühlen, deswegen sind Nazis, Querdenker:innen und Coronaleugner:innen nicht erwünscht. Bitte macht zu Hause einen Test, bevor ihr auf das Fest kommt.

mehr info auch unter: https://tacker.fr/node/11491

Reflections on COP27 and the road ahead

Einladung Cop27 and the road ahead , Diskussionsveranstaltung 1.3.2023 im Strandcafe

What’s up for > global climate justice in 2023
Mittwoch 1.3.2023 – ab 19h

Join us for an interactive discussion with youth climate delegates and activists as they reflect on their experiences at COP27 and share their insights on the road ahead for global climate justice in 2023. Together, we will explore the potentials and challenges, breakthroughs and disappointments of international climate politics and discuss central topics, processes and strategies to jointly push for climate justice in the coming year.

Speakers:

Romie Niedermayer, Klimadelegation

Carla Kienel, NAJU

Moderation: Jannis Niethammer

WordPress Appliance - Powered by TurnKey Linux