Nähcafe – jeden letzten Mittwoch im Monat

Hey, diesen Mittwoch findet wieder das #Nähcafé statt von 16 bis 20 Uhr.
Fühlt euch willkommen die Nähmaschinen und das Nähmaterial zu nutzen für eure Projekte, Reparaturen oder upcycling Sachen.
Vor Ort findet ihr Nähmaschinen und das übliche Material dafür, falls ihr was spezielles braucht (Reißverschlüsse in einer bestimmten Länge, Nähgarn in der Farbe die ihr braucht…) am besten selber mitbringen.
Wir freuen uns auf Euch

P.S. Sonntag sind wir auch beim Kleidertausch im EWerk am Start

Take Back the Night 2024 – 30.4.

Take Back the Night Flyer Instagram 2024

Eine Nachricht zur Take Back the Night Demo zum Tanz in den Mai (Instagram)

Hallo ihr Fledermausis! 🦇🦇🦇

Auch dieses Jahr möchten wir gerne gemeinsam mit euch in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai auf die Straße gehen, zusammen laut werden und zeigen, dass die Nacht uns gehört. Die Demonstration startet um 19:30 Uhr auf dem Platz der alten Synagoge und endet auf dem Stühlinger Kirchplatz, so gegen 21:30 Uhr. Den genauen Ablauf der Route und mögliche Barrieren findet ihr unten.

Take Back the Night hat als Protestbewegung einen queerfeministischen Geschichte, mit Fokus auf dem gemeinsamen Zurückerobern der Dunkelheit und der Nacht.  Teil von Take Back the Night ist deswegen oft eine Demonstration, die abends oder nachts stattfindet.

Dieses Jahr liegt unser Fokus auf verschiedenen Angsträumen und wie wir gemeinsam gegen diese ankämpfen können. Mit Angsträumen meinen wir Orte und Situationen, in denen wir nicht sicher und frei sein können, weil wir an diesen Orten Gewalt erfahren haben oder Angst vor Gewalt haben müssen. Wir möchten über Angsträume sprechen und sichtbar machen, wie Unterdrückung in ihnen funktioniert. Dabei sind verschiedene Formen von Unterdrückung verschränkt und wirken zusammen. So verstehen wir Intersektionalität. Angsträume können Orte sein wie dunkle Straßen, aber auch unser Zuhause, Arztpraxen, Ämter und Gerichte. Wir möchten mitdenken, dass nicht nur Queerfeindlichkeit und Sexismus Räume für Menschen unsicher machen, sondern zum Beispiel auch Ableismus, Antisemitismus, weiße Vorherrschaft, Klassismus, verschiedene Formen von Rassismus oder Altersdiskriminierung. Konkret bedeutet das für uns, dass die diesjährige Demonstration All-Gender sein wird, wir also Menschen aller Geschlechter zur Teilnahme einladen. Wir werden die Demonstration außerdem bei der Stadt anmelden.

Mit unserer Entscheidung, Angsträume intersektional zu denken, ergeben sich neue Herausforderungen. In diesen Prozessen stehen wir teilweise noch am Anfang. Auch wir sind Teil von gewaltvollen Machtstrukturen und reproduzieren Diskriminierungen. Es ist notwendig, das zu verstehen, damit umzugehen und voneinander zu lernen. Um gegen Gewaltsysteme wie zum Beispiel das Patriarchat vorzugehen, müssen wir gemeinsam intersektional denken und handeln. Wir distanzieren uns von jedem Versuch, unterschiedliche Gewaltformen gegeneinander auszuspielen. Wir machen deshalb an dieser Stelle transparent: In unserer Demo-Orga reproduzieren wir Antisemitismus, Ableismus, weiße Vorherrschaft und anti-palästinensischen Rassismus. Darauf werden wir aktuell immer wieder aufmerksam gemacht und versuchen folgendermaßen damit umzugehen: Wir bleiben im Kontakt und begleiten einander kritisch-solidarisch. Let us be careful with each other so we can be dangerous together.
Wir wollen gemeinsam ein Statement gegen Gewalt setzen und solidarisch für sichere Räume kämpfen. Dabei wollen wir nicht nur laut werden, sondern uns die Straßen auch mit Licht und Farben nehmen. Bringt also gerne Lichterketten, Wunderkerzen oder ähnliche Dinge mit. Kommt mit friends, wenn ihr mögt, passt aufeinander auf und lasst uns einen empowernden und kämpferischen Abend haben! 🦇💜

Tanz in den Mai 2024

yippieh wir freuen uns wie Bolle am 30.4. mit euch zum Tanz in den Mai 2024 in Freiburg

Störgeräusche 161

: Was als queeres & feministisches Musikprojekt im Lockdown begann, ist inzwischen mehr als nur das: die Störgeräusche verorten sich zielsicher zwischen (Riot Grrrl) Punk und Pop und möchten vor allem eins, Spaß haben. Auf der Bühne verarbeiten sie gefühlvoll Hass in Lärm und lassen sich dabei nicht stören.
https://locartista.de/en/artists/stoergeraeusche-161/ (Initiative zur Vernetzung, Sicht- und Hörbarmachung von FINTA Künstler*innen in Freiburg)
https://www.instagram.com/stoergeraeusche_161/

Moonshine Pack

: “the moonshine pack” Rotzig-virtuose Folk Musik, Weltuntergangswalzer und Piratenpolka, das bietet die Band “the moonshine pack” – Geige, Mandoline, Kontrabass, Akkordeon, Waschbrett …” [BZ]
https://themoonshinepack.com/
https://t.me/s/themoonshinepack
https://themoonshinepack.bandcamp.com/album/dancing-with-my-demons

in den Mai zu tanzen*… Tanz in den Mai 2024 Freiburg

Stellungnahme zu den Ereignissen am 8. März 2024 im Grethergelände in Freiburg

Ausschluss von autoritären Gruppen

Betrifft: Frauenkollektiv Freiburg, Antifaschistischen Konsens Freiburg (AK79), Solidaritätsnetzwerk Freiburg (solinetzfreiburg), Internationale Jugend Freiburg (IJ), Palästina Spricht Freiburg

Das Grethergelände stellt unterschiedlichsten politischen Gruppen mit linker Ausrichtung Räume zur Verfügung. Innerhalb dieser Strukturen ist das Strandcafé ein prominenter Raum, der kostenlos genutzt werden kann, und in Rücksprache mit dem Plenum des Grethergeländes mit Leben und Inhalt gefüllt wird. Auf dem Gelände und im Strandcafé lehnen wir Veranstaltungen von Parteien, religiösen,rechten, autoritären und diskriminierenden Strukturen und das Zeigen von Nationalflaggen grundsätzlich ab.

In Absprache mit einer Strandcafé-Gruppe wollte das Frauenkollektiv im Rahmen des 8. März 2024 im Strandcafé ein Kulturprogramm, Küche für Alle (Küfa) und Cocktails anbieten. Nur wenige Tage vor der geplanten Veranstaltung ist uns aufgefallen, dass bei einer anderen Veranstaltung mit besagter Gruppe zuvor getroffene Absprachen, auch insbesondere inhaltlicher Art, nicht eingehalten worden waren. Auf Grundlage dieser Erfahrung haben wir uns deshalb entschieden, nur die Küfa zuzulassen. Unser Vertrauen reichte nicht aus, das Kulturprogramm stattfinden zu lassen. Das ist der Gruppe auch so
kommuniziert worden, und wurde von der Gruppe angenommen. Kurzfristige Versuche, inhaltliche Fragen zum Kulturprogramm zu klären, konnten wir aus zeitlichen Gründen innerhalb unserer Strukturen nicht bearbeiten. Entgegen aller zuvor getroffenen Absprachen und gegen unseren Widerstand hat die Gruppe dann ihr Kulturprogramm durchgesetzt, wobei sie augenscheinlich von anderen Gruppen unterstützt wurde.

Angesichts zahlreicher, zuweilen hitziger Auseinandersetzungen zwischen Einzelpersonen ist es an diesem Abend nicht gelungen, die Situation konstruktiv zu klären. Was dann aber folgte, war eine üble Hetzkampagne auf Instagram gegen das Grethergelände, in der wir auch als „Nazis“ beschimpft wurden, was letztlich zu einem Sprayangriff auf die Fassade des Strandcafés führte. Anders gesagt: am Morgen waren wir noch Kooperationspartner:innen, später dann „linke Faschisten“.

Konflikte auf eine solch polemische und reißerische Art in den sozialen Medien weiterzuführen, halten wir nicht nur für extrem destruktiv, sondern empfinden es auch als schweren Vertrauensbruch. Durch dieses Verhalten hat sich diese Gruppe für die Nutzung des Geländes komplett diskreditiert. Gleiches gilt für mit ihnen personell und organisatorisch eng verbundene Gruppen und Organisationen, oder solche, die diese hetzerischen und beleidigenden Posts geteilt haben. Auch wer mehrfach Kommentare unter seinen öffentlichen Äußerungen duldet, bzw. unkommentiert stehen lässt, in denen wir als
Faschist:innen verunglimpft werden, hat sich als Kooperationspartner:in disqualifiziert. Dazu gehören Palästina spricht Freiburg, Antifaschistischer Konsens Freiburg (AK79), Internationale Jugend Freiburg und Solidaritätsnetzwerk Freiburg. Zumindest bei den letzten Dreien ist bekannt, dass sie als Vorfeldorganisationen des Kommunistischen Aufbaus gesehen werden können und damit einen autoritären Politikstil verfolgen.1 Dazu passt unser Eindruck, dass sich das Frauenkollektiv und personell überlappende Gruppen explizit auf eine Eskalation an diesem Abend des 8. März vorbereitet haben. Für uns gibt es keine gemeinsame politische Basis mehr und auch keine Grundlage für weitere Kooperationen mit diesen Gruppen auf dem Grethergelände.

Wir sind enttäuscht und erschüttert, dass unsere Entscheidungen und Strukturen unterlaufen und wir anschließend als zu bekämpfendes Feindbild aufgebaut wurden. Dennoch werden wir es uns auch in Zukunft nicht nehmen lassen, unsere linken Frei- und Schutzräume vertrauensvoll zur Verfügung zu stellen, um auch weiterhin die politische Arbeit und Vernetzung linker Gruppen zu ermöglichen.

Grethergesamtplenum, 25. März 2024

  1. https://www.nd-aktuell.de/artikel/1179895.autoritaer-kommunistische-gruppen-neue-k-gruppen-die-avantgarde-von-vorgestern.html ↩︎
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