Enthüllung des Mahnmals für Zwangsarbeit

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GretherKultur und Radio Dreyeckland enthüllen am Samstag, 1. Mai das Mahnmal auf dem Grethergelände als Teil des großen Erinnerungsprojekts im Rahmen des Freiburger Stadtjubiläums. Das Mahnmal erinnert an die Zwangsarbeiter*innen, die unter dem Nationalsozialismus in der damaligen Grether‘schen Fabrik zur Arbeit gezwungen wurden. Die einstmalige Eisengießerei und Maschinenfabrik produzierte im Nationalsozialismus vermutlich Waffen und Militärbedarf. Weit mehr Menschen als die 60 namentlich bekannten wurden zwischen 1941 und 1945 auf dem Grethergelände als Zwangsarbeiter*innen eingesetzt. Einer von ihnen, Roman Kowalczyk, wurde im November 1942 im Konzentrationslager Neuengamme ermordet.

Programm Enthüllung Mahnmal

Musik: Wolfgang Fernow (Kontrabass) und Mike Schweizer (Saxophon)
Begrüßung: RDL/GretherKultur
Grußwort: Christoph Kulessa / Maximilian Kolbe-Werk
Vortrag zur Zwangsarbeit im Grethergelände: Maxilene Schneider / Autorin: „NS-Zwangsarbeit auf dem Freiburger Grethergelände – Ausschnitt eines öffentlichen Massenverbrechens“ 2020
Enthüllung des von Dieter Kaufmann gestalteten Mahnmals
Enthüllung des Banners mit den Lesung der Namen: Renate Obermeier & Heinzl Spagl


Den Anstoß für das Mahnmal gab ein Projekt im Rahmen des Freiburger Stadtjubiläums, das sich u. a. mit der Geschichte des Stadtviertels Sedanquartier / Im Grün befasste. In diesem Rahmen wurde Mitte April 2021 auch die Ausstellung „GrundRisse – Ein Quartier im Umbruch“ mit 15 Stationen eröffnet.

Bereits Ende des vergangenen Jahres wurde eine vom Grethergelände in Auftrag gegebene und von der Historikerin Maxilene Schneider durchgeführte Recherche zur Zwangsarbeit abgeschlossen. Das Ergebnis ist im jos fritz-Verlag als Broschüre unter dem Titel „NS-Zwangsarbeit auf dem Freiburger Grethergelände – Ausschnitt eines öffentlichen Massenverbrechens“ erschienen.

Bernd Schumacher: vis à vis – Portrait-Fotografien

20.09.2016 – 23.11.2016

Mit seinen Portraitaufnahmen gewährt uns der Fotograf Bernd Schumacher intime und den individuellen Charakter widerspiegelnde Einblicke – Blicke »ins Angesicht« seiner portraitierten Personen. Wir dürfen in Beziehung treten zu diesen Menschen, die uns in ihrer Eigenart und stets würdevoll »vis à vis« entgegentreten. Dabei gelingt es dem Künstler auf besondere und sehr einfühlsame Weise, das Charakteristische der Personen, ihre Haltungen, Gefühle und ihre Lebensformen herauszuarbeiten.

https://www.berndschumacher.com/

Foto: Bernd Schumacher

Foto: Bernd Schumacher
Bernd Schumacher: vis à vis – Portrait-Fotografien
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